Arbeitsproben und Referenzen

In erster Linie verfasse ich Schriftbeiträge, sowohl für Print, als auch Online. Ich besitze aber auch Erfahrungen in den Bereichen Bildbearbeitung, Videodreh und -schnitt, sowie der Erstellung verschiedener multimedialer Formate.

Hier einige Arbeitsproben sowie eine Übersicht meiner Referenzen:

Fachjournalismus und Blattmacher

Wissen hilft Menschen, bessere Entscheidungen zu treffen. Meine Aufgabe als Journalist sehe ich daher auch stets darin, Wissen für andere nutzbar zu machen, was sich insbesondere in meinen Tätigkeiten als Fachjournalist zum Ausdruck bringt. Seit 2021 arbeite ich beim Philippka Sportverlag und bin hier in erster Linie für die Zeitschrift „Leichtathletik Training“ verantwortlich.

Hier erstelle ich eigene Fachbeiträge, bearbeite Manuskripte freier Autor*innen und plane die Hefte in ihrer Gesamtheit. Ich identifiziere Themen, recherchiere dazu und fasse z.B. aktuelle Studien und Praxiserfahrungen für ein interessiertes Publikum zusammen.

Referenzen und Kenntnisse im Fachjournalismus:

  • Fachredakteur „Leichtathletik Training“ beim Philippka Sportverlag
  • Heftplanung/Blattmachen
  • Erstellen eigener Fachbeiträge
  • Akquirieren, Beurteilen und Redigieren von Manuskripten
  • Ghostwriting von Fachmanuskripten
  • Podcast „Renntempo“ zu Leichtathletik-Training

Speaker und Referent

Gerne trete ich als Vortragender, Diskutant oder Moderator bei Veranstaltungen auf. So war ich u.a. bereits Teil mehrerer Veranstaltungen der Social Media Week Hamburg, sowie Gast auf Podien von z.B. „besser online“ oder dem Jahreskongress des Netzwerk Recherche. Auch als Referent zur Fortbildung von Leichtathletik-Trainer*innen war ich schon aktiv, z.B. für den Hamburger Leichtathletik-Verband bei dessen C-Trainer-Ausbildung und bei Fortbildungen im Bereich Lauf, sowie für den Deutschen Leichtathletik-Verband bei der B-Trainer-Ausbildung 2022.

Meist spreche ich zu Medien- oder Sportthemen. Meine Spezialgebiete sind:

  • Online-Journalismus und Social Media
  • Medienwandel
  • Datenjournalismus
  • (Hyper)lokaler Journalismus (speziell Hamburg)
  • Redaktionsmanagment
  • Filterblasen
  • Leichtathletik bzw. Laufsport und hier insbesondere das Training
  • Anti-Doping-Kampf

Darüber hinaus habe ich auch Erfahrung in der Leitung von Workshops und Seminaren. Wenn Sie mich zu einer Veranstaltung einladen wollen, kontaktieren Sie mich gerne.

Fotografie

Obgleich ich keine ausgedehnte Fotografen-Ausbildung absolviert habe, verfüge ich mittlerweile über einige Kenntnisse und Erfahrungen in der Fotografie sowie der Bildbearbeitung. Die Grundlagen in beiden Bereichen habe ich in Theorie wie Praxis im Studium erlernt. Mittlerweile erstelle ich häufig für eigene Beiträge das Bildmaterial, etwa bei Veranstaltungen und Pressekonferenzen. Darüber hinaus bin ich insbesondere als Sportfotograf im Einsatz, bislang vor allem in Leichtathletik, Basketball und Handball.

Übersicht Kenntnisse:

  • Sportfotografie (u.a. Straßenläufe, Stadion-Leichtathletik, Basketball, Handball)
  • Fotografie bei Pressekonferenzen, Vorträgen, usw.
  • Bearbeiten gemachter Bilder für den journalistischen Gebrauch (z.B. leichte Farbkorrektur, Ausschnitt, anpassen der Abmessungen)
  • Erstellen einfacher Collagen
  • Einige Foto-Beispiele habe ich auf Flickr hinterlegt

Podcasting

Seit 2021 habe ich mit „Renntempo“ einen eigenen Podcast, den ich selbst plane, aufnehme und schneide. Darin spreche ich mit wechselnden Gästen über Aspekte des Leichtathletik-Trainings. Zuvor war ich bereits in anderen Podcasts als Gast dabei.

Kenntnisse:

  • Aufnahme von Audio-Einsprechern und Gesprächen im eigem Büro/Studio.
  • Aufnahme von Gesprächen mit mehreren Teilnehmenden über verschiedene Online-Tools
  • Audioschnitt
  • Hosting von Podcasts und Kenntnisse über verschiedene Podcast-Plattformen und Monetarisierung-Optionen

Datenjournalismus

Seit 2010 beschäftige ich mich mit dem Feld des Datenjournalismus. Ich habe im Rahmen meiner Tätigkeit als Medienjournalist vielfach Beiträge zur Bedeutung dieser Disziplin und zu besonders gelungenen Publikationen verfasst.

Auch selbst bin ich gelegentlich als Datenjournalist aktiv. Für verschiedene Medien war ich bereits als freier Mitarbeiter bei Datenprojekten beteiligt. Bei Statista habe ich als angestellter Datenjournalist Infografiken für verschiedene Medien erstellt, darunter Spiegel Online, Zeit Online und FAZ.net.

Referenzen im Datenjournalismus:

  • Freier Datenjournalist, u.a. mit Infografiken für das „Handelsblatt“.
  • 2013-2016: Fest angestellter Datenjournalist bei Statista
  • 2015-2016: Mitarbeit am Datenblog „Datenspeicher“ der Welt Hamburg
  • Medienjournalistische Berichterstattung über Datenjournalismus
  • Erweiterte Kenntnisse Statistik
  • Besuch des Datenjournalismus-Stammtisch #ddj Hamburg
  • Mündliche Diplom-Abschlussprüfung zum Thema „Datenjournalismus in Deutschland“

Medienjournalismus

Früh habe ich entdeckt, dass der Journalismus nicht nur als Tätigkeit, sondern auch als Thema interessant ist. Hier gibt es vor allem in jüngster Zeit grundlegende Änderungen, sowohl in technologischer, als auch in ökonomischer Hinsicht: Das Internet verändert Darstellungsformen und Vertriebsmodelle, Print-Auflagen sinken, Redaktionen werden zusammengelegt, Traditionsmedien verkauft und neue Publikationen gegründet.

Als Medienjournalist greife ich neuste Entwicklungen auf und berichte für Fachmedien, aber auch weiter gefächerte Publikumsmedien. Darüber hinaus habe ich stets offene Augen und Ohren für neue Trends und kann mittlerweile auf ein gutes Netzwerk in der Medienbranche zurückgreifen.

Einige Referenzen:

  • Mai 2016 – Mai 2021: News-Autor und CvD für turi2
  • Freier Autor für Kressreport, Mediummagazin und Medienschwarm
  • August 2012 bis Mai 2013: Pauschalist bei Meedia
  • Freier Autor für verschiedene Fachmedien sowie verschiedene Zeitungen und Zeitschriften

WordPress / Webdesign

Bereits zu meiner Schulzeit habe ich selbstständig erste Erfahrungen mit der Gestaltung von HTML-Websites gemacht. Während des Studiums habe ich diese um die Erstellung und Pflege von Websites auf Basis von Content Managment Systemen (CMS) erweitert, worüber ich auch im Rahmen von Vorlesungen und Workshops Fortbildungen erhalten habe. Ich habe bereits mehrere Websites erstellt, die meist als Portfolio, Blog oder Vereinswebsite dienen.

Übersicht Kenntnisse:

  • Einrichtung und Pflege von selbstgehosteten WordPress-Seiten
  • Kenntnisse zu weiteren CMS (typo3, Joomla, Jimdo)
  • Anwendung von HTML und CSS
  • Grundkenntnisse PHP
  • Grundkenntnisse Javascript

„Renntempo“ – ich habe einen Podcast gestartet

Die Idee existiert mindestens, seit Corona uns alle zu zahlreichen Video-Calls zwingt. Jetzt setze ich sie endlich um: Ich starte einen Podcast zur Leichtathletik, genauer: zu Leichtathletik-Training, insbesondere im Block Lauf.

Der Podcast heißt „Renntempo“ und ist mittlerweile auf allen gängigen Plattformen verfügbar. Die Links findet ihr unter dem Beitrag, aber auch in der Seitenspalte.

Worum es genau geht, erkläre ich in der kurzen Folge 0. Zusammengefasst: Ich werde mit wechselnden, aber durchaus auch wiederkehrenden Gäste, über verschiedene Aspekte des Trainings sprechen. Das Ganze wird weder Interview noch Vortrag sein, sondern jeweils ein Gespräch auf Augenhöhe. Genau solche Gespräche führe ich häufig mit Trainer-Kollegen und Athlet*innen und sie machen mir stets viel Spaß. Dabei ist mir der Gedanke gekommen, dass auch andere daran teilhaben können.

Ich hoffe sehr, der Podcast findet eine interessierte Hörerschaft und regt zum weiteren Austausch über Training an. Es würde mich sehr freuen, wenn sowohl ich selbst als auch andere Erkenntnisgewinn erlangen.

Ein Dank sei an dieser Stelle an Benjamin von Mainathlet (unbedingt direkt mit abonnieren!) und Birger gerichtet, die mir bei technischen Fragen vorab mit Tipps zur Seite gestanden haben.

Unter anderem hier findet ihr „Renntempo“:

Trauer um Günter Scharf

Mein langjähriger Trainer Günter Scharf ist vergangene Woche verstorben. „Herr Scharf“, wie er von uns Athleten respektvoll in einer Welt, in der sich eigentlich alle duzen, genannt wurde, hat mich jahrelang betreut. Er führte mich vom 13-Jährigen Sprint/Sprung-orientierten Mehrkämpfer, der auf Kreisebene stets maximal Zweiter wurde, bis hin zu drei DM-Medaillen und internationalen Starts über die Stadionrunde (bzw. doppelte Hallenrunde).

Ich erinnere mich an meine ersten beiden Teilnahmen bei Deutschen im Block Lauf, drei Westdeutsche Meistertitel in der M15 im Sprint und natürlich viele 400-Meter-Rennen. Aber: Ich erinnere mich auch an das zu Beginn nötige Ballwurf-Training oder meine grauenhaften Versuche mit der Kugel.

Wenn man älter wird und zum Teil in die Fußstapfen anderer tritt, so wie ich, der ich nun selber Trainer bin, hat man die Möglichkeit, einen Menschen aus zwei Perspektiven zu betrachten: Einmal aus der Erinnerung und dem Erfahrungshorizont von damals, einmal aus der Retroperspektive mit dem Wissen von heute. Ich kann nur sagen, dass beide Bewertungen unfassbar positiv ausfallen. Der Respekt und die Dankbarkeit für die viele Zeit und das Engagement, die Herr Scharf für die Trainingsarbeit und diesen Sport aufgebracht hat, ist nur noch mehr gestiegen. Wie viele Stunden stand er auf dem Platz mit mir, teilweise sogar im Einzeltraining. Wie oft ging es für Wettkämpfe quer durch die Republik. Und wie viele Stunden mag er über Trainingsplänen gebrütet haben – letzteres weiß ich erst heute richtig einzuschätzen.

Was bleibt ist Trauer und Dankbarkeit für einen großen Trainer, der mich auch abseits des Sportes geprägt hat und ohne den ich heute sicher nicht (der) Trainer wäre (der ich bin). Wenn Athleten von mir Bestzeiten oder Titel erlaufen, dann erklingt zumindest bei mir im Hinterkopf noch die Lautsprecheransage damals von der Jugend-DM aus Jena mit: „Glückwunsch auch an den Heimtrainer des Siegers, an Günter Scharf.“