Kleinkram zum nebenher Geld verdienen

Wie ihr sicher wisst, wird man als Journalist nicht reich. Ich muss zwar zum Glück nicht jeden Cent umdrehen, aber bin dennoch ein Freund davon ein paar Cents mehr zu haben, die man umdrehen kann. Daher beobachte oder nutze ich schon seit einiger Zeit ein paar Dienste, bei denen man sich ohne große Mühe etwas dazu verdienen kann. Unterm Strich kommt bei all diesen Dingen kaum etwas herum, das sage ich direkt. Ein Mittagessen pro Monat oder eine Fahrt zu Bekannten über das Wochenende mehr ist es manchmal aber schon und der Aufwand hält sich meist in Grenzen.

Nachfolgend also ein paar Dinge, mit denen ein paar Cent zu verdienen sind. Bei den ersten beiden Links handelt es sich um Partnerlinks, sprich wenn ihr euch darüber anmeldet, bekomme ich ein paar Cent:

EntscheiderClub
Was man machen muss: An Umfragen teilnehmen. Die dauern mal nur eine Minute, mal auch vielleicht zehn und sind unterschiedlich honoriert, meist zwischen 30 Cent und 2 Euro.
Was man verdient: Das kommt darauf an, wie viele Umfragen angeboten werden und an wie vielen man teilnimmt bzw. teilnehmen kann. Ausgezahlt wird ab 10 Euro. Das schafft man in der Regel alle 2-3 Monate.
Nachteile: An aller erster Stelle: Man gibt Daten über sich preis. Die sind laut Anbieter zwar anonymisiert, aber wer kein Freund davon ist, das Werbung noch stärker zum Kauf von vielleicht unnützen Dingen anregt, sollte hier nicht mithelfen. Schade zudem: An einigen Umfragen kann man nicht teilnehmen, da man nicht zur Zielgruppe gehört. Gelegentlich hat man dann aber schon eine Minute oder so in die Umfrage investiert.

Abalo
Was man machen muss: Eine App auf sein (derzeit noch nur) Android-Smartphone laden und diese im Hintergrund laufen lassen. Gelegentlich wird auf dem Sperrbildschirm dann eine Werbeanzeige dargestellt. Zuvor muss der User Interessen angeben.
Was man verdient: So gut wie nichts. Pro Anzeige gibt es nur ein paar Cent. Leider fehlt es derzeit offenbar an Anzeigekunden. Mitte letzten Jahres konnte man noch über 2 Euro im Monat machen, derzeit bleibe ich unter einem Euro im Monat. Angekündigt ist aber, dass deutlich mehr verdient werden soll. In Österreich klappte das bereits. In Deutschland könnte es mit mehr Usern und dem Start einer iOS-App auch noch der Fall sein.
Nachteile: Derzeit lohnt es sich einfach kaum. Aber es stört auch nicht weiter.

Mitfahrgelegenheit / Blablacar / Flinc
Was man machen muss: Zunächst einmal: Auto fahren. Das System kennt jeder. Seit der Einführung von Gebühren und User-unfreundlichen Buchungen bei Mitfahrgelegenheit hat sich „der Markt“ aber etwas aufgesplittet. Bei nicht so gängigen Strecken muss man seine Strecke oft bei mehreren Anbieter eintragen, um das Auto voll zu bekommen.
Was man verdient: Zunächst einmal gar nichts – aber immerhin senkt man die Kosten für die eigenen Fahrten.
Nachteile: Neben der Frage: „Wer steigt da jetzt ein?“ und gewissen Zeiteinbußen durch kleine Umwege und Ein-/Aussteigen ist mittlerweile (siehe oben) der Organisationsaufwand im Vorfeld gestiegen und macht es mitunter nervig. Ob für die Strecke Hamburg-Frankfurt dann jedoch von anderen insgesamt zum Beispiel 60 Euro dazu kommen oder nicht, macht sich in der Brieftasche aber schon bemerkbar.

Ebay Kleinanzeigen
Was man machen muss: Etwas zu verkaufen haben und das zum Verkauf anbieten. Das ist oft mehr als man denkt. Gerade bei meinem Umzug habe ich das bemerkt. Und oft sind die Dinge für andere noch ein Gewinn.
Was man verdient: Das kommt natürlich auf die Dinge an, die man hat. Bekommt man etwas unter die Leute, das man sonst weggeschmissen hätte: gut. Hat man etwas gekauft und merkt, dass es doch nichts für einen ist? Dann kann man hier den Verlust vielleicht minimieren.
Nachteile: Es ist wie bei einem Flohmarkt: Alles bekommt man nicht weg. In ländlichen Regionen stößt das System mangels Nachfrage auch auf seine Grenzen.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Zwar schon älter der Artikel, aber die hier genannten Möglichkeiten sind eigentlich immer noch aktuell. Das wird vielleicht den ein oder anderen eine Hilfe sein, um etwas Geld nebenbei zu verdienen.

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