Blogparade: Meine Top 10 Websiten

Daniel von Juiced hat vor einigen Tagen eine Blogparade gestartet. Er fragt nach den 10 Lieblingsseiten der Blogger. „Da vermutlich (fast) jeder von uns YouTube, Facebook, Google und Wikipedia (Letzteres ist für uns Journalisten und Blogger unerlässlich geworden) benutzt, dürfen in dieser Top 10 gerne auch (Geheim)Tipps, Nischen und Exoten vorkommen“, schreibt Daniel. Einzig: Man solle nur Seiten auflosten, die man auch mindestens einmal die Woche besucht. Nun, dann wollen wir mal.

1. Sueddeutsche.de
Meine Nr. 1-Nachrichtenseite seit einigen Jahren. Früher war es Spiegel Online, aber mittlerweile finde ich die SZ einfach seriöser. Da ich die Nachrichten insbesondere beim Frühstück lese, brauche ich zudem nicht so viel Panorama. Für mich unpassend ist „freilich“ der manchmal stärkere Bezug auf Bayern. Dafür schätze ich die Kommentare und Analysen der Münchner sehr. Aber in der Regel bleibt die SZ nicht meine einzige Nachrichtenquelle im Web. Hinzu kommen häufig noch tagesschau.de, besagtes Spiegel Online – beide vor allem wegen der Auslandsmeldungen – sowie taz.de, wo ich oft Themen finde, die bei den anderen Seiten fehlen.

2. Facebook
Okay, überrascht das wirklich jemanden? Ich finde Facebook – und ich spreche jetzt vom Netzwerk, nicht vom Unternehmen – ist mit das beste an Software, was bisher hervorgebracht wurde. Die Funktionen des Teilens von Inhalten, die Möglichkeit über Inhalte mit verschiedenen Personengruppen zu diskutieren, das Messaging -wie gut all dies gemacht ist, wird erst deutlich, wenn man überlegt, wie wir es vor Facebook gemacht haben und wie umständlich vieles davon war. Klar, es kommen auch Schattenseiten hinzu: Denken wir an den Datenschutz, die Abhängigkeit und die unangekündigten Änderungen. Dennoch ist Facebook für mein Leben und meine journalistische Arbeit ein enormer Gewinn. Ich kann hier Veranstaltungen organisieren, meine Webprojekte bekannt machen und die Redaktionsarbeit in selbigen koordinieren.

3. Turi2
Zu meinem täglichen Leseprogramm am Morgen und vor dem Training gehört auch Turi2. Die Seite fasst die wichtigsten Ereignisse und Texte aus der Medienbranche zusammen. Gerade, wenn ich nicht die Zeit habe, die Branchendienste alle durchzugehen, ist dieser Service Gold wert – ich glaube er würde sogar als paid content funktionieren. Einzig fehlt mir, dass häufiger „Perlen“ darin zu lesen sind, die nicht auf den üblichen Seiten sind, sondern in privaten Blogs.

4. Transfermarkt.de
Hier könnte ich mich stundenlang durchklicken. Wie viel ist der Spieler wert, wie viele Spiele hat er gemacht. Wie sah der Kader von Neapel im Jahr 2007 aus? Besonders in den Transferperidoden kann ich mich zudem ewig durch die Diskussionen in den Foren klicken. Interessant: Einige Insider laufen dort wirklich rum – aber ebenso viele, die nur so tun.

5. Flimmer
Wann lohnt es sich mal wieder ins Kino zu gehen, wann sich einen Film bei iTunes auszuleihen? Auf Flimmer kann ich die aktuellsten Trailer sehen und lerne so auch viel kennen, das ich sonst versäumt hätte. Und das Beste: Für das Trailer-Schauen bekomme ich sogar Geld, dass ich mir in Form von DVDs auszahlen lassen kann. Auf diese Weise habe ich bereits zwei Filme nach Hause bekommen.

6. 10000 Flies
Die von meinem Ex-Kollegen Jens Schröder ins Leben gerufene Seite gibt einen wunderbaren Überblick darüber, was im Netz heiß diskutiert wird. Welche Themen bewegen die Massen? Wie ich finde, besser als Rivva.

7. Elbmelancholie
Na komm, ihr habt nicht wirklich erwartet, dass ich keine eigene Seite hier unterbringe oder? Elbmelancholie, das Online-Magazin für Hamburg, ist nachwievor eine Herzensangelegenheit für mich. Umso mehr freut es mich, dass auch nach einem Jahr die Seite fast täglich neue Leser und Fans hinzugewinnt. So soll es im zweiten Jahr weiter gehen.

8. TV Spielfilm
Als Website, aber noch viel mehr als App meine Programmzeitschrift. Was läuft heute im TV und wann? Hier hab ich es aktuell und übersichtlich.

9. nowthisnews.com
Buzzfeed ist das große Ding im Web-Journalismus? Vergisst es, schaut euch NowThis News an und staunt, was geht. Auch hier freilich: viele kleine Info-Häppchen. Das Spannende daran: Meist sind diese aber als klassische Meldung aufgebaut – nur eben in Videoform. In wenigen Sekunden wird gesagt: Wer, was, wo, wie, wann und warum. Aber es gibt auch längere Stücke. Und einmal auf der Seite, bleibe zumindest ich meist länger hängen als geplant.

10. Die Seite meiner Bank
Kein Witz. Gerade als Selbstständiger muss man ja doch täglich gucken, ob die Kunden denn nun endlich bezahlt haben und was die Finanzen machen. Ich emfinde das Online-Banking als enormen Gewinn für meine Lebensqualität. Nicht erst zum Automaten rennen müssen, um zu sehen, welche Zahlungen ein- und ausgegangen sind. Keine Überweisungsträger ausfüllen müssen, sondern alles bequem von daheim. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man häufig den Ort wechselt.

Soweit von mir. Nun seid ihr dran. Ich bin gespannt!

 

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